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Nollingen

Falls Sie noch nicht wissen, wo sich unser Dorf befindet, werfen Sie doch einfach mal einen Blick auf die folgende Karte. Wir befinden uns ganz im Südwesten Deutschlands beim Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Schweiz.
Verwaltungstechnisch gehört Nollingen zur Stadt Rheinfelden (Baden).

Landkarte

... und nun noch etwas Geschichte:

Es gibt Fundstücke aus der jüngeren Altsteinzeit, aus denen hervorgeht, dass das Gebiet um Nollingen schon zwischen 40'000 und 8'000 vor Christus besiedelt war. Aus einer späteren Epoche gibt es erst wieder Funde aus der Römerzeit, vor allem zahlreiche Münzen aus der Zeit zwischen den Kaisern Vespasian und Valens (71 bis 378 nach Christus).

Die Anfänge der Ortschaft Nollingen wurden aber durch alemannische Siedler gelegt, die sich nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches in dieser Gegend niederliessen. So wurde der Ort unter dem Namen Lollincas das erste mal im Jahre 752 urkundlich erwähnt.

Mit dem heutigen Schweizer Rheinfelden, das 1130 von den Zähringern gegründet wurde, war Nollingen von alters her eng verbunden. Erst als Napoleon im Jahre 1803 das damals habsburgische Gebiet aufteilte, wurden die beiden Ortschaften durch eine Grenze getrennt. Das Gebiet um Nollingen nördlich des Rheins kam zum späteren Grossherzogtum Baden und das südliche Rheinufer mit der Stadt Rheinfelden wurde dem neugegründeten Kanton Aargau angeschlossen.

1895 wurde auf der badischen Seite mit dem Bau des ersten Flusskraftwerks Europas begonnen. Damit war der Grundstein für eine neue Ortschaft gelegt, die auf Nollinger Gemarkung entstand und zunächst den Namen "Badisch Rheinfelden" führte, bis sie am 7. Oktober 1922 vom Staatsministerium zur Stadt Rheinfelden (Baden) erhoben wurde.

Heute umfasst die Stadt Rheinfelden (Baden) neben ihrer Muttergemeinde Nollingen noch die Ortsteile Warmbach, Herten, Degerfelden, Eichsel, Adelhausen, Nordschwaben, Minseln und Karsau.


(c) Juni 2000, Musikverein Nollingen